Ackermann erhielt seinen ersten künstlerischen Unterricht vermutlich zwischen 1797 und 1801 bei dem Mainzer Landschafts- und Porträtmaler Johann Caspar Schneider. Protegiert wurde er von Carl Theodor von Dalberg, seit 1786 Domherr und seit 1802 Erzbischof und Kurfürst von Mainz. Wohl auf dessen Anregung ging Ackermann 1801 nach Paris, um seine Ausbildung an der École des Beaux-Arts fortzusetzen. 1803 wurde er Schüler Jacques-Louis Davids. 1804 kehrte er nach Deutschland zurück und widmete sich ganz der Landschaftsmalerei. Er lebte eine Weile in Aschaffenburg, wo ihn Dalberg, seit 1803 Fürstbischof von Aschaffenburg, zum Hofmaler ernannte. Im gleichen Jahr zog Ackermann nach Frankfurt und war hier als Zeichenlehrer an der Englischen Fräuleinschule und an der Selectenschule tätig. Dalberg, von 1810 bis 1813 Regent des Großherzogtums Frankfurt, ermöglichte ihm 1814 eine Reise nach Rom. 1818 reiste Ackermann nochmals nach Rom, blieb aber bis zu seinem Lebensende in Frankfurt ansässig.

Referenzen:

Landschaft und Heimat (Ackermann)